Kommt das CMI für mich in Frage?

Das CMI kann sowohl bei akuten als auch chronischen Meniskusverletzungen verwendet werden. CMI Implantate sind bei Patienten vom Kindes- bis Rentenalter erfolgreich angewendet worden.

Folgende medizinische Voraussetzungen sollten gegeben sein:

  • Die Meniskusverletzung kann nicht refixiert werden
  • Für das Einnähen des Implantats sind ein intakter Meniskusrand und stabile Meniskusenden erforderlich
  • Die Größe an verletztem Gewebe muss mehr als 25% der gesamten Meniskusgewebefläche betragen und sich mindestens auf die rot-weiße Zone erstrecken
  • Es darf keine fortgeschrittene Degeneration der Gelenkflächen vorliegen
  • Eine Fehlstellung der Beinachse des betroffenen Knies muss vor der CMI-Implantation korrigiert werden
  • Es dürfen keine Bandinstabilitäten vorliegen

Besonders wichtig für den Erfolg der CMI – Behandlung ist die Einhaltung des Rehabilitationprogramms. Da körpereigenes Gewebe nach und nach in das Implantat einwächst und sich erst mit der Zeit stabiles Gewebe bildet, ist es wichtig, die Belastung des operierten Knies entsprechend dem Heilungsstadium langsam zu steigern.

In den ersten sechs Wochen nach der CMI OP ist das Verwenden von Gehstützen und das Tragen einer Orthese (Knieschiene) von bis zu 8 Wochen nötig. Normalerweise kann das Knie nach zwei Monaten wieder voll belastet werden. Die Wiederaufnahme zuvor ausgeübter sportlichen Aktivitäten ist nach rund 6 Monaten wieder möglich.

Wie lange ist man nach einer CMI OP krankgeschrieben?

Eine sitzende Tätigkeit wie zum Beispiel Büroarbeit kann in Absprache mit dem behandelnden Chirurgen oder Orthopäden schon wieder in den ersten Wochen nach der Operation aufgenommen werden.

Mit einer CMI Operation kombinierbare Eingriffe:

  • Kreuzbandrekonstruktion oder –ersatz
  • operative Achsenkorrektur